
Jawollja, ich habe ein Zimmer abbekommen. Riesengroß (24 qm!), Bad-Mitbenutzung und Kochgelegenheit, im erstaunlich hellen, möblierten Kellerraum eines von der verwitweten Vermieterin allein bewohnten Einfamilienhauses, die noch ein Zimmer unter der Garage vermietet. Im Heidelberger Vorort Eppelheim, zwei Minuten zur Straßenbahnhaltestelle und von da gut zehn Minuten zur Uni. Juhu!
Und die Gewichtung meiner Studienfächer wurde im Studentensekretariat nochmals über den Haufen geworfen; ich erfreu mich jetzt an 75% Archäologie und 25% Ur-und Frühgeschichte. Soll mir recht sein; wichtiger ist, dass ich meinen Immatrikulationsbescheid und nun auch ein Dach (eigentlich ein ganzes Haus, wenn man doch im Keller schläft, oder?) über dem Kopf habe.
Heidelberg ist übrigens ein sehr hübsches Städtchen, soweit ich das schon beurteilen kann - ein Besuch lohnt sich, kommt doch alle zu mir! Die Vermieterin hat nichts gegen gelegentliche Übernachtungsbesuche (ein Pluspunkt, den mir ein kleineres, siffiges Zimmer in der Stadt nicht bot), und ich habe auch einen separaten Eingang ins Haus und kann euch so alle einschmuggeln. Das wird sicher lustig.
Der Neckar ist ein bemerkenswert dreckiger Fluss, und ich bin wieder einmal bemerkenswert müde.
Liebe Grüße,
eure Caro
