Sonntag, 27. März 2011

Ein Vorsommernachtsträumchen

So gerne ich im harten Alltag Zeug organisiere, kontrolliere und entscheide, so sehr brauche ich solche Zeiten, in denen nichts geplant ist und deshalb alles wunderbar läuft. Vorgestern gab es endlich wieder mal so eine, an einem ersten lauen Abend am ruhigen Rhein mit Bier und Wein, vielen Freunden und ohne Ziele. Einfach treiben lassen in dieser ersten - man möchte sagen: Sommernacht, über die Brücken und wieder zurück, zum angriffslustigen Schwan und weinselig-hochphilosphischen Gesprächen. Auch kurz in die Stammkneipe zu unfassbarem Kicker-Triumph als Energiespritze. Schließlich mit überraschenden, willkommenen Schlafgästen in die heimische Küche zurückkehren und erst ins Bett gehen, wenn Brot, Kekse und Aktivität endgültig erschöpft sind. So und ähnlich stelle ich mit das wahre Leben vor, und auch deshalb freue ich mich dermaßen fanatisch auf den nahenden Sommer und die Marktsaison. Perfektionierter Müßiggang, schönste Zerstreuung und tiefer Frieden. Was will mensch mehr?
*plop* - sprach's und fand sich am Schreibtisch mit Ausblick auf grauen Himmel und graue Häuserwand wieder.