Freitag, 23. Mai 2008

Per Aspera ad Ärzte

Ohhh, lö Parih - eine wunderschöne Stadt, die ich letztes Wochenende besichtigen durfte, und mit der richtigen Begleitung (die ich hatte), kann dies wirklich die Stadt der Liebe sein. Und hervorragenden Käse gibts da, viel zu viele hübsche Häuser, Ruhmeshallen, Kirchen, Märkte, Parks und Metrostationen. Ich liebe die U-Bahn an sich, auch, wenn sie stinkt - das ist der Duft der Großstadt! Was wären Moskau, Paris, St. Petersburg, London, Berlin (oh, ich bin ja so ein Weltenbummler) ohne diese faszinierende Welt unter Tage? Aber eigentlich sind wir in Paris ja mehr gelaufen als Metro gefahren, weil die Innenstadt dafür klein genug ist und man viel mehr von allem sieht. Seltsam. Auch, wenn Paris zweifelsohne noch teurer und finanziell studentenunfreundlicher ist als die Schweiz, werde ich garantiert wieder hinfahren. Weil es dort so schön war und ich schon lange keine so erstklassige Erkältung mehr hatte wie diejenige, die ich mir als Souvenir mitnehmen durfte und die länger überlebt als der Camembert und das vorzügliche Mousse au Chocolat in meinem Kühlschrank.

Leider kommt mir dieses herrliche Wochenende in der Fremde schon wieder sehr, seeeehr weit weg und lange her vor; was eine einzige Woche im Keller doch alles zunichte machen kann... Und die letzten beiden Tage habe ich auch fast ausschließlich dort verbracht und Latein für eine olle Klausur morgen (am Samstag!) gepaukt. Daher auch der blöde Titel.
Aber wenn die Klausur geschafft oder auch nicht geschafft, jedenfalls hinter mir ist, sprinte ich zum Bahnhof und fahre in die heimische schwäbische Provinz, um live und open air mit so nahmhaften Supportbands woe Die Türen (???) auf die Ärzte zu warten. Und dann hab ichs endlich geschafft, und die Strapazen der letzten Kellerwoche können - egal, die sind dann einfach weg. Hurra!

Liebe Grüße,
eure Caro