Dienstag, 12. April 2011

Nach, zwischen und vorm Semester

Ja, das wahre Leben ist wieder angerollt! Als Belohnung und Motivation für Arbeit, die vor, hinter und unter mir liegt bildeten die vergangenen 11 Tage einen furiosen Saisonstart. Die zwischen den Highlights liegenden sonnigen Regenerationstage in Schloßborn, Wäschenbeuren und Basel waren übrigens auch fast alle super ;)

31. März - Fiddler's Green Acoustic Tour in Aschaffenburg, als Doppelgeburtstags-Nachfeierei (Sunny und Mirsch, alles Liebe zum 66.!) mit bestem Feier-Publikum und kurioser anschließender Hotelparty.

2. April - Mittelalter rockt! in Illingen mit Spielbann (naja), Ragnaröek (yeeah!) Schelmish (hurra, Augen zu und Markt...) und Saltatio (ach...). Herrliche Auspowerung mit Sunny, Jule, Jenny, Volki, Jana, Met u.v.m.

6. April - Beasty Butterfly in der Fabrik in Bruchsal, spaßige Metal-Cover-Party mit dem Trommler am Mikrophon und dem guten Volki als Laune-Party- und Schlafretter.

7. April - Schulkonzert Freihofgymnasium. Nun ja. Aber mit Tränen in den Augen, wenn das Schwesterchen auf der großen Bühne Stand by Me trällert.

8. April - Feuerschwanz in München, erst unplugged im Saturn, dann vollplugged mit Metmaschine und - Dusche. Ich stinke nicht!

9. April - große gemütliche wunderbare Geburtstagssause für die Julinde, die endlich auch groß ist. Alles Liebe, meine Süße! Bunt zusammengewürfelte Runde im heimischen Garten, vereint durch viel Fleisch und Alkohol.

10. April - verkaterte Zugfahrt zum Fiddler's Green & In Ex - Konzert in Zürich. Zu kurzer, aber superer Fiddlers-Vorband-Auftritt und angenehme Überraschung von den InExtremisten, zu früher Abgang wegen Zug nach Basel.

Und immernoch tot, irgendwie, aber glücklich. Jetzt doch noch eine echte Uni-Woche, morgen solls sogar regnen (!)... und Sonntag gehts weiter. Immer Richtung Gelsenkirchen.
Prost!

Sonntag, 27. März 2011

Ein Vorsommernachtsträumchen

So gerne ich im harten Alltag Zeug organisiere, kontrolliere und entscheide, so sehr brauche ich solche Zeiten, in denen nichts geplant ist und deshalb alles wunderbar läuft. Vorgestern gab es endlich wieder mal so eine, an einem ersten lauen Abend am ruhigen Rhein mit Bier und Wein, vielen Freunden und ohne Ziele. Einfach treiben lassen in dieser ersten - man möchte sagen: Sommernacht, über die Brücken und wieder zurück, zum angriffslustigen Schwan und weinselig-hochphilosphischen Gesprächen. Auch kurz in die Stammkneipe zu unfassbarem Kicker-Triumph als Energiespritze. Schließlich mit überraschenden, willkommenen Schlafgästen in die heimische Küche zurückkehren und erst ins Bett gehen, wenn Brot, Kekse und Aktivität endgültig erschöpft sind. So und ähnlich stelle ich mit das wahre Leben vor, und auch deshalb freue ich mich dermaßen fanatisch auf den nahenden Sommer und die Marktsaison. Perfektionierter Müßiggang, schönste Zerstreuung und tiefer Frieden. Was will mensch mehr?
*plop* - sprach's und fand sich am Schreibtisch mit Ausblick auf grauen Himmel und graue Häuserwand wieder.